What a day for a day dream...
Der Himmel ist aufgerissen und weint nicht mehr wie gestern. Zum Glück, wir haben optimales Foto- und Filmlicht heute. Wär gestern auf dem CN-Tower zwar auch schön gewesen, doch da hatten wir noch mit ganz anderen Befindlichkeiten zu kämpfen.
A dream day for a day dream. Doch wir halten kein Maulaffenpfeil (wo kommt dieser Ausdruck eigentlich her, weiss da jemand?), sondern sind morgens zu Kaffee und Interview mit Todd Falkowsk von Mothersbrand, die unter anderem den
// Souvenirshop Canada //
im Gladstone Hotel ins Leben gerufen haben.
“We invited designers to consider the social and cultural functions of souvenirs”, sagt Todd. “The resulting work demonstrates the great potential for souvenirs to tell stories and spark memories.
Gleich nach dem Interview packen wir unsere Siebensachen zusammen und machen uns in unserem superluxuriösen Alamo-Jeep auf in Richtung Destillery, einer Art "Kulturbrauerei für Große" :-) im Ostteil der Stadt.
Hammer, wir sind mal wieder sprachlos - wie schon so oft in den vergangenen beiden Wochen. So viel geballte Kunst, so viel Designm Kreativität und Spirit haben wir selten auf einem so wunderschönen Haufen gesehen wie hier in der Destillery. MUST BE Place für alle Toronto-Besucher!
Kunst gibt es in allen nur erdenklichen Variationen, ob als Ölgemälde, Fotografien, Skulpturen, Glas-Wahnsinn. Unser Guide Matthew ist merklich stolz auf seinen Arbeitsplatz und scheucht uns (leider ein bisschen zu hektisch) durch die alten Backsteinstraßen des Geländes. Es bleibt uns kaum Zeit, all die tausend Eindrücke auf uns wirken zu lassen, schon geht es auf zum nächsten Highlight, von denen es hier nur so zu wimmeln scheint.
Jeder einzelne Shop ist Innenarchitektonisch verschieden designt: Mal dominiert der Kontrast zwischen alt & rough und blitzneu, mal ist es sehr urig, anders wiederum extrem durchgestylt.
Alles in allem bietet die Destillery eine ungeheuerliche Vielfalt für Auge und Gaumen. Im
// Soma chocolate //
wird uns Trinkschokolade kredenzt, die im Abgang unheimlich scharf ist. Liegt wohl am Thaichili, das darin verarbeitet wurde. Wie gut, dass uns niemand vorgewarnt hat. Aber immerhin sind meine Halsschmerzen anschließend verdunstet. Sehr gut!
Zum Schluss lädt uns Matthew auf eine große Portion frischer Austern ein. Lustig, dass dazu 3 verschiedene Saucen gereicht werden (eine sehr scharfe, eine Ketchup-artige und eine Weissweinsauce). Wie kann man Austern nur so zu ballern mit Ketchup ?!?!?!! Wie dem auch sei, wir genießen sie pur. Jawohl, auch Markus. Denn wann bekommt man schon Austern serviert ;-)
Mit dem salzigen Geschmack aller Weltozeane im Mund vereint, treten wir nach diesem eindrucksvollen Tag erschöpft und glücklich die Heimreise zum Hotel an.
Gut´s Nächtle, morgen geht das Abenteuer weiter.

